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Unterschiede und die wichtigsten Merkmale einzelner Folien

In diesem Beitrag geht es um Car-Wrapping-Folien und darum, woran man Unterschiede zwischen Herstellern in der Praxis erkennt: Verarbeitung, Oberflächen-Finish, Klebstoff-/Luftkanal-Technologie, Repositionierbarkeit und Alltagsbeständigkeit. Enthalten sind u. a. 3M 2080, Avery Dennison, Oracal 970RA, KPMF und Hexis.

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Kurzfassung: Unterschiede bei Car Wrapping Folien

Car-Wrapping-Folien unterscheiden sich nicht nur bei Farbe und Oberfläche (Gloss, Satin, Matt, Metallic, Effekt), sondern vor allem bei Materialaufbau, Caliper/Dicke, Klebstoff-/Luftkanal-Technologie, Verformbarkeit (Sicken, Kanten, Rundungen) und Removability (Entfernung).

Wenn du vergleichst, achte zuerst auf:
  • Air-Release-System (blasenärmeres Verkleben)
  • Konformität in tiefen Sicken/Rundungen
  • Oberfläche (Pflegeaufwand & Optik)
  • Serien- und Farbvarianten (nicht jede Farbe verhält sich gleich)
Wichtig (Realität):
  • Das Ergebnis hängt stark von Vorbereitung und Verarbeitung ab.
  • „Selbstheilung“ ist typischerweise PPF/TPU – bei Wrapping muss man produktbezogen prüfen.
  • Mehr „µm“ ist nicht automatisch besser – in engen Bereichen kann das sogar schwieriger sein.
Hinweis: Die folgenden Punkte sind eine praxisorientierte Zusammenfassung der Hersteller-Serien (wie im Beitrag strukturiert) und ersetzen kein Datenblatt. Für ein konkretes Projekt (Farbwechsel, Teilfolierung, Design) zählt immer die konkrete Serie + Farbe.

3M 2080 Serie Car Wrapping Folie

Die 3M 2080 Serie wird als dual-cast / mehrschichtige, gegossene Folie für Fahrzeugvollverklebung und Dekor genannt. Im Beitrag werden besonders Controltac (repositionierbarer Start) und Comply (Luftkanäle) als zentrale Technologien hervorgehoben.

Material/Serie: gegossene, mehrschichtige PVC-Folie (Wrapping-Serie).
Handling: reduzierte Anfangshaftung + Luftkanäle → einfacher auszurichten, blasenärmer zu verkleben.
Oberflächen/Look: große Auswahl (u. a. Gloss/Satin/Matt/Flip-Effekte – je nach Farbcode).
Praxis: Für enge Sicken und komplexe Bauteile hilft nicht nur die Folie, sondern vor allem saubere Temperaturführung, Kantenarbeit und Nachrakeln.

Avery Dennison Supreme Wrapping Film Serie

Die Supreme Wrapping Film Serie wird im Beitrag als Premium-Wrappingfolie mit Easy Apply™ RS (Luftkanäle + Repositionierbarkeit) beschrieben. Für die Serie sind je nach Variante unterschiedliche Dickenbereiche und Oberflächen verfügbar.

Typische Merkmale (Serie)
  • Easy Apply™ RS (Air-Egress / Repositionierbarkeit)
  • Breites Farb-/Oberflächenportfolio (Gloss, Matt, Satin, Metallic, Struktur)
  • Für konkave/konvexe Flächen und tiefe Bereiche ausgelegt (produktabhängig)
Wichtig bei „Dicke“
  • Je nach Farbe/Line liegen Varianten im Bereich ca. 80–140 µm (produktabhängig).
  • Bei dickeren Varianten kann die Konformität in sehr engen Bereichen reduziert sein (serienbezogener Hinweis).
Tipp: Bei anspruchsvollen Bauteilen entscheidet oft die Kombination aus Folientyp (Finish/Serie) und sauberer Kantenverarbeitung.

ORACAL 970RA Premium Wrapping Cast Serie

ORACAL 970RA wird im Beitrag als Premium-Wrappingfolie für Vollverklebung eingeordnet. Der zentrale Punkt ist die RapidAir®-Technologie (Luftkanäle für blasenärmere Applikation).

RapidAir®: Luftkanäle → Luft lässt sich beim Rakeln leichter ausarbeiten (großflächige Anwendungen).
Serienaufbau: Premium Wrapping Cast; je nach Variante unterschiedliche Finish-Optionen.
Praxis: In tiefen Vertiefungen (Sicken) ist Technik/Temperaturführung entscheidend – nicht nur das Material.
Hinweis: ORACAL führt verschiedene 970-Varianten/Finishes. Für die genaue Konfiguration zählt das jeweilige technische Datenblatt.

KPMF Car Wrapping Folien

KPMF wird im Beitrag als Hersteller mit breitem Portfolio (u. a. Gloss/Matt/Satin/Metallic/Effekt) dargestellt. Je nach Produktlinie unterscheiden sich Aufbau, Dicke und Verarbeitungsverhalten.

Wofür KPMF häufig gewählt wird
  • Starkes Farb-/Effektportfolio (u. a. Perle/Color-Shift je nach Serie)
  • Wrappingsysteme mit Air-Release-Liner (serienabhängig)
  • Viele Serien sind auf Fahrzeugvollverklebung ausgelegt
Praxis-Hinweis
  • „KPMF“ ist nicht gleich „eine Dicke“: je nach Serie liegen Produkte z. B. im Bereich um 80–100 µm oder darüber (produktabhängig).
  • Entscheidend ist immer: konkrete Serie + Farbcode.

HEXIS Car Wrapping Folien

HEXIS wird im Beitrag über die HX-Serien (Skintac) eingeordnet. Als Technologie wird HEX’PRESS® genannt (Air-Release-Liner), also eine Unterstützung für blasenärmere Applikation.

HEX’PRESS®: Air-Release-Liner für kontrollierteres Ausarbeiten von Luft.
Dicke/Varianten: je nach Referenz kann die Serie stark variieren (produktabhängig).
Designs: breite Auswahl an Finishes – je nach Serie.
Hinweis: Bei sehr strukturierten Oberflächen und engen Rundungen entscheidet vor allem Verarbeitung (Temperatur, Spannung, Kantenarbeit).

Fazit & Entscheidungshilfe

Wenn du Folienhersteller vergleichst, führt der schnellste Weg zu einer passenden Entscheidung über die Anforderungen: Optik (Finish/Color), Bauteilkomplexität (Sicken/Rundungen), Nutzung (Daily/Show), und Wunsch nach späterer Entfernung.

Wenn du viele Rundungen/Sicken hast: Konformität + saubere Verarbeitung sind wichtiger als nur „Marke“.
Wenn du Effekt/Color-Shift willst: prüfe die konkrete Serie und wie empfindlich das Finish in der Pflege ist.
Wenn du vergleichen willst: achte auf Datenblatt (Dicke/Adhesive/Anwendung) und reale Referenzarbeiten.
Wenn du willst, können wir anhand von Marke/Modell, Wunschfarbe und Nutzung schnell sagen, welche Serie für dein Fahrzeug technisch sinnvoll ist – und welche Option später sauber entfernbar bleibt.

Region & Kontakt – WrapIndustries

Beratung und Umsetzung rund um Farbfolierung / Car Wrapping – u. a. in Groß-Zimmern sowie im Umfeld Darmstadt, Dieburg, Frankfurt am Main und Aschaffenburg.

WrapIndustries
Röntgenstraße 7, 64846 Groß-Zimmern
E-Mail: info@wrapindustries.de
Telefon/WhatsApp: +49 151 52525301
Website: www.wrapindustries.de
Shop: www.wrapindustries.shop

FAQ: Car Wrapping Folien – Unterschiede & Hersteller

Welche Folie ist „die beste“?
„Beste“ hängt von Ziel und Fahrzeug ab: Finish, Bauteilkomplexität (Sicken/Rundungen), Nutzung und Wunsch nach späterer Entfernung. Sinnvoll ist immer die Auswahl über Serie + Farbcode, nicht nur über den Markennamen.
Warum sind Air-Release-Technologien so wichtig?
Air-Release-Systeme (z. B. Comply/RapidAir/HEX’PRESS/Easy Apply RS) unterstützen beim Ausarbeiten von Luft. Das macht die Applikation kontrollierter und reduziert Blasen – ersetzt aber keine saubere Technik.
Ist eine dickere Folie automatisch robuster?
Nicht automatisch. Dicke beeinflusst Handling und Konformität. In sehr engen Vertiefungen kann mehr Materialstärke sogar schwieriger werden. Für die Praxis zählt die konkrete Serie.
Gibt es Unterschiede bei „Gloss“, „Satin“ und „Matt“ in der Pflege?
Ja. Matte Oberflächen zeigen je nach Nutzung eher Spuren. Glanz wirkt lackähnlicher. Satin liegt dazwischen. Pflegeprodukte sollten auf das Finish abgestimmt sein.
Kann man Folie später rückstandsfrei entfernen?
Viele Wrapping-Folien sind auf Entfernbarkeit ausgelegt. Ergebnis und Aufwand hängen von Alter, UV-Belastung, Untergrundzustand und Demontage-Technik ab.
Welche Serie ist für Anfänger leichter?
Serien mit guter Repositionierbarkeit und stabiler Air-Release-Technologie sind in der Praxis oft leichter zu verarbeiten. Entscheidend sind aber Vorbereitung und Temperaturführung.
Warum wird 1,52 m Rollenbreite so häufig genannt?
1,52 m ist ein gängiges Format, um große Bauteile möglichst nahtarm zu folieren. Ob ein Teil ohne Naht möglich ist, hängt vom Fahrzeug ab.
Wann sollte ich statt Wrapping eher Lackschutzfolie (PPF) in Betracht ziehen?
Wenn Schutz vor Steinschlag/Kratzern das Hauptziel ist. Selbstheilung ist typisch für PPF/TPU – nicht automatisch für PVC-Wrapping. Kombinationslösungen (Farbfolie + Schutzbereiche) sind projektabhängig.
Welche Infos braucht WrapIndustries für eine Empfehlung?
Marke/Modell, Baujahr, aktuelle Farbe, Wunschfinish (matt/gloss/satin/effect), Nutzung (Daily/Show) und Fotos. Damit lässt sich Serie und Aufwand deutlich genauer einordnen.
Kann ich mir die Unterschiede vor Ort zeigen lassen?
Ja – mit Farbfächern und Referenzflächen lässt sich Finish und Wirkung deutlich besser einschätzen als auf Bildern. Termin bitte vorher abstimmen.