Kurzfassung
Bei der Folienentfernung entscheidet nicht „Glück“, sondern Zustand + Vorgehensweise. In diesem Beitrag zeigen wir echte Vorher/Nachher-Fälle aus der Werkstatt – inklusive Problemstellen, Kleberesten und Lösungen.
Warum Vorher/Nachher bei Defolierung mehr sagt als 1000 Versprechen
Folie kann jahrelang gut aussehen – und trotzdem beim Entfernen zur Baustelle werden. Genau deshalb zeigen wir Vorher/Nachher: Du siehst sofort, wie der Zustand der Folie (und des Lackes darunter) die Arbeit beeinflusst.
- Vorher zeigt: Porosität, Risse, Kantenlifting, harte Kleberbereiche.
- Nachher zeigt: Entfernung + realistische Oberflächenbewertung.
- Extremfälle zeigen: Was passieren kann, wenn Folie zu lange drauf bleibt.
Vorher: poröse Folie = hohes Risiko (Kanten, Sicken, Klarlack)
Poröse Folie ist beim Abziehen deutlich riskanter – vor allem an Kanten und Sicken. Sobald Folie beim Anheben reißt oder „pulvrig“ wirkt, steigt der Aufwand massiv – und damit auch das Risiko, dass Klarlack (vor allem auf nachlackierten Flächen) mitkommt.
Nachher: so läuft Defolierung bei uns ab
Nach der fachgerechten Entfernung folgt nicht „fertig“, sondern ein sauberer Abschluss: Klebereste runter, Oberfläche neutralisieren, Lackzustand prüfen – und erst dann entscheiden, ob Politur/Finish oder Neu-Folierung sinnvoll ist.
Klebereste & Ghostlines – ehrlich erklärt
Zwei Themen tauchen bei Defolierung fast immer auf: Klebereste (direkt nach dem Abziehen) und Ghostlines (Schattierungen/Abgrenzungen nach langer Standzeit). Beides ist lösbar – aber nicht immer „unsichtbar in kurzer Zeit“.
- Klebereste: hängen stark von Folientyp, Alter und Witterung ab.
- Ghostlines: entstehen typischerweise durch unterschiedliche UV-Belastung (Folie vs. frei liegender Lack).
- Nachlackierungen: können empfindlicher reagieren.
Wenn Folie zu lange auf dem Lack bleibt
Je länger die Folie drauf bleibt, desto eher wird der Kleber hart, die Folie brüchig – und desto aufwendiger (und riskanter) wird die Entfernung.
Audi A1: Dachfolie 10 Jahre – porös & eingebrannter Kleber
Hier siehst du einen Audi A1, bei dem die Dachfolie rund 10 Jahre auf dem Fahrzeug war. Die Folie ist deutlich porös – und genau dadurch wird die Entfernung sehr aufwendig. Auf dem weißen Lack bleiben gelbliche Rückstände zurück, die wir als eingebrannten Kleber beschreiben, entstanden durch das zu späte Entfernen der Folie.



Defolierung Ferrari F40
Nächster Bereich: Defolierung am Ferrari F40. Hier war es eine mehrjährige Folie, die rückstandslos entfernt wurde.



Audi A1: Streifen seit 12 Jahren – geschrumpft & porös
Und hier der nächste Bereich: Ein Audi A1, bei dem Streifen seit 12 Jahren auf dem Fahrzeug waren. Man sieht deutlich, dass die Folie geschrumpft und porös ist – die Entfernung ist entsprechend aufwendig und kostspielig.



Wann sollte man defolieren?
Eine pauschale „Jahreszahl“ passt nie zu jedem Fahrzeug. Was sich in der Praxis bewährt:
- Folie entfernen, bevor sie porös wird oder Kanten anfängt zu heben.
- Bei Leasing/Verkauf: rechtzeitig planen, nicht „auf den letzten Drücker“.
- Wenn du neu folieren willst: Defolierung + Lackcheck als Paket denken.
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